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130. Ein solcher Dolmetscher erhielt gewöhnlich entweder mo-natlich 3 1 / 2 —4 Dukaten und ein Kleid (Tucher 349 a; Rieter, Reise-buch 37; Harff 57; Herzog Friedrich 201; Albrecht 189a; Gumppen-berg 236; Stockar 47) oder 6 (Parsberg), oder aber im ganzen30 Kronen (Thunger 415). Parsberg nennt einen Dolmetscher (Schiff-mann), der achtmal im heiligen Lande gewesen war; zuweilen warenes Renegaten (Harff 57).
131. Püessli 211 kaufte sieh 1523 in Venedig eine deutscheBibel; sonst vgl. oben Note 74 u. Rieter 62 ff.
132. Eine lederne Schreibtafel kaufte Waltersweil 7 a.
133. Vgl. Reiseinstruktion 121—122; Conrady 290—301; Tucher373a; Rieter 144; Habermacher (1606), auch Jahrbuch für nieder-deutsche Sprachforschung 1879, 5—26; Scheible, Das Kloster VI,153 — 164. Ein berühmtes Rezeptbuch war Gualter Ryff, Konfekt-büchlein, Nürnberg 1578, 8".
134. Über Geldwerte des XIII. Jahrhunderts vgl. Desimoni inAtti Ligure 1879, app. 111—114; Giornale Ligustico 1882, 13ff., überdie des fünfzehnten und der beiden folgenden Jahrhunderte vgl. HansHundt, Rechnungsbuch 43; Steiermark. Geschichtsblätter 1881, 65 —71; Zeitschr. d. Oberrheins 1852, III, 309ff; VI, 255ff.; IX, 96ff,189 ff. u. besonders Beissel: Geldwert u. Arbeitslohn im Mittelalter,Ereiburg 1884 (Stimmen aus Maria Lach, VII. Ergänzungsband). Esmögen hier aus den Pilgerschriften einige gewifs erwünschte Angabendarüber folgen. Eine venetianische Zechine (wie der ungarische Du-katen genau 9, 60 Reichsmark, während der rheinische Gulden Endedes XV. Jahrhunderts c. 7,20 Reichsmark wert war) war nach Gir-nand v. Schwalbach (1440) 99: 28 Groschen (ä 4 Schillinge), nachMeier v. Rufsweil (1603) No. 204: 38 Schweizer Batzen, nach Joh.v. Hirnheim 452:27 Batzen, nach Buseck 460 ein Zehntel von 21 Florenund 5 Batzen und galt nach türkischem Gelde gegen Ende des fünf-zehnten und Anfang des sechszehnten Jahrhunderts: 25 (Fabri 1, 387;HI, 101; Tucher 368: Baumgarten 57), 25'A (Tucher 362 a), 26(Harff 78, 94; vgl. Breitenbachs Reiseinstruktion 145) Meidine, gegenMitte und Ende des XVI. Jahrhunderts 40 (Fürer 39, 207; Bräuning1257; Kiechel 334), 42 (in Aleppo nach Bräuning 274), 44 (Helffrich378a), 45 (Harrant 472), 73—75 (m Tripolis nach Zuallart 331), 90(Cotovicus 479") Meidine, ja 116 in Damaskus (Cotovicus); die Kronegalt 32-34 (Helffrich 378 a), 60 (Zuallart 331) Meidine. Sonst galtdie Zechine nach Bräuning 18 in Epirus 60 (ebenso S. 274 in Aleppo)Asperer, die Krone 50, der Thaler 40, ein venetianisches Pfund 6;nach Hartant 472 gab man für eine Zechine 90 Asperer. Bräuning125f. und Schweigger 267 erklären, eine Zechine hätte sonst 8 Schahigegolten (ein Schahi = V 4 Gulden oder 7 1 /» Asperer, ein Gulden =30 Asperer, ein Asperer = 24 Mangur). Der Meidin galt in der