114diser festen burg der erfarung, auf welche sich divernunft in ansehung der wetterleiter gelagert hat,zur völligen beruhigung unserer leser auch di ein-würfe noch beantworten, di von einigen dawidergemacht zu werden pflegen.13 §. Der erste, zimlich gemeine einwurf,den ich noch fast aller orte gehöret habe, ist, dasdi wetterstangen di gewitter von weitem herbei zih-en, und oft über eine statt bringen, welche si ver-bei gegangen sein würden. — War ist es, alle kör-per zihen einander an, oder bestreben sich durch eineinere kraft, sich einander zu nähern, one das dar-um immer eine wirkliche, wenigstens merkliche be-wegung erfolge, entweder wegen zu groser entfern-ung, oder wegen anderer hindernisse. Dises hatnicht nur in ansehung der teile unserer erde untersich, sondern auch in ansehung aller sterne, di einewelt ausmachen, gegen einander statt. Di unge-heuern himmelskörper, welche sich durch unermess-ene räume des si mamentes daher wälzen, werdenblos durch dise kraft, in vereinigung der flibkraft,di inen di allmächtige hand des schöpfers bei irerentstehung eingedrukt hat, in iren laufbanen unver-rükt erhalten. Aber das anzihen der körper stehet,nach einem ewigen sichern geseze, immer in ver-hältnisse mit irer masse oder teilemenge, so, das derkleinere, der weniger ursloffliche teilchen hat, vomgrösern, der solcher teilchen mer hat, stärker ange-zogen wird, als der grösere vom kleinern. Diseszeiget man sichtbarlich durch di erfarung, da manzwei körper von ungleicher masse in solche lage sezet,wo ſi ſich frei gegen einander bewegen können,z. b. zwei kwekſilberküglein auf dem waſſer u. dgl.Dises
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Kurzer begriff und nuzen der Wetterleiter bei gelegenheit derjenigen, di auf dem schlosse, und den übrigen kurfürstlichen gebäüden zu Düsseldorf errichtet worden sind
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