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Kurzer begriff und nuzen der Wetterleiter bei gelegenheit derjenigen, di auf dem schlosse, und den übrigen kurfürstlichen gebäüden zu Düsseldorf errichtet worden sind
Entstehung
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13der leiter unter dem sande her lif, auf eine merk-liche tife auf.12 §. Hat es solche beschaffenheit mit den wett-erleitern, so sehe ich nicht, wi ein mensch, der distöhme seiner vernunft rubig anhören, und den stral-en ires göttlichen lichtes einen geneigten einganggeſtatten will, noch einen augenblik an ꝺer nuzbar-ken und sicherheit diser maschinen zweifeln könne.Di wetterleiter haben di erfarung, eine langjärige,auf allen seiten feste, unwankelbare erfarung für sich(9. 10 §); und dise spricht richtiger, entscheidetsicherer, als alle vernünftlungen und einwendungender welt, wenn si auch noch so scheinbar wären.Mit wehmute des herzens denken wir noch alle anjene unglükſelige zeiten zurük, da man di ganzenaturkunde in solche aufgetürnte eitele vernünftlung-en einschlos; da man sich töricht einfallen lis, dermutter natur in den studirstuben geseze verzuschreib-en, und den weg anzuzeigen, den si gehen solte,aber nicht kante. Aufgebracht über dise verwägen-heit der menschenkinder verbarg si sich hinter einendichten vorhang, und dise silen in tise finsternisseder unwissenheit, des wahnes, der vorurteile, desaberglaubens, in welchen si, zum unersezlichen schad-en der religion und des gemeinen bässtens, so vilejarbunderte blind herum taumelten, bis uns endlichder gütige schöpfer zu neuern zeiten di fakel derbeobachtung und erfarung in di hand gab, mit der-en seligem lichte wir uns aus den alten irrgängenheraus arbeiteten, und in di geheimnisse der natureindrangen, in welchen man jezt seit 50 jaren glük-licher und weiter fort geschritten ist, als man jehätte glauben können. Doch wollen wir ungeachtetdiser