beispil hivon haben wir schon oben (7 §) gesehen.In den brisen des berömten naturforschers Franklinwird gemeldet, das das wetter ser oft in eine kirchein Nordamerika geschlagen, und immer grosen schad-en durch seine schmetterkraft getan habe; man habeendlich seine zuflucht zu einem wetterleiter genomm-en; das nächst folgende jar habe sich der stral onge-fär um di selbige zeit, da er vorhin einzufallen pflegte,auf di kirche geworfen, habe aber den wetterleiterergrissen, durch welchen er sich sanft in di erde er-goſſen habe, one einen andern teil der kirche zu be-rüren, welche auch bis jezt unbeschädigt geblibenist. — Solander berichtet uns in seiner reisbeschreib-ung, das, als bei einem entstandenen entsetzlichenungewitter di ableitungslette kaum an dem maſteeines ängelischen schiffes angehenkt, und ins mergeworfen war, der ſtral mit einem groſen geraſſelan der selben in das wasser herunter gefaren sei,one dem schiffe im geringsten zu schaden; zu gleicherzeit aber sei der bliz auf ein holländisches, an derselbigen insel haltendes, aber mit keinem wetterleiterversehenes schiff gefallen, und habe es erbärmlich zer-schmettert. “ Wenn von der unzbarkeit der wetter-leiter kein beispil in der welt wäre, als dises, sagetder gelerte verfasser, so wäre das hinlänglich, jedenvernünftigen menschen zu überzeügen. Hätte dergute Holländer einen wetterleiter gehabt, wi wir,so wäre sein schiff one zweifel eben so gut, als dasuns-hinauf, als von oben herab schlage. Ich drüke michaber blos der kürze wegen so aus, als wenn sein über-gang immer auf einerlei weise geschähe.
Druckschrift
Kurzer begriff und nuzen der Wetterleiter bei gelegenheit derjenigen, di auf dem schlosse, und den übrigen kurfürstlichen gebäüden zu Düsseldorf errichtet worden sind
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