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Kurzer begriff und nuzen der Wetterleiter bei gelegenheit derjenigen, di auf dem schlosse, und den übrigen kurfürstlichen gebäüden zu Düsseldorf errichtet worden sind
Entstehung
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di gebäude, worauf si stehen, alle sind von den schäd-lichen wirkungen des himmlischen feüers verwaret ge-bliben. Wir naturforscher sind kün darauf, sehenfrei mit unsern augen umher, und erwarten beispilevom gegenteile. Wird man dises wol einem ongefärzuschreiben können? O, meine freünde, ich bin weitdavon entfernt zu glauben, das Ir selbst den menschennicht für unbillig halten würdet, der so denken wolte.Es ist ja nicht nur ein tag, ein monat, ein jar; essind 30 volle jare (7 §), das di wetterleiter diprobe ausgehalten haben. Si haben si nicht nur aufeinem, oder auf etlichen, sondern auf merern tausendgebäuden ausgehalten (8 §). Und dises solte einongefär sein können? Gesezt, di pest wütete in einemlande, und raffete alle jare vile leüte weg; man hätteaber ein mittel entdeket, das schon vile tausend per-sonen in einem verlaufe von 30 jaren gebraucht hätt-en, und von allen disen personen wäre in aller diserzeit nicht eine einzige von diser schreklichen plage an-gegriffen worden. Welcher vernünftig denkende ein-woner würde wol dise wirkung einem ongefär beimess-en, und nicht vil eher besagtes mittel, wenn er dess-en habhaft werden könte, mit beiden händen er-greifen?10 §. Doch di erfarung, dise treüe lermeister-in, soll hir sprechen. Und was saget si uns? Derbliz sei schon auf ser vile gebäüde gefallen, di mitwetterleitern versehen waren; er habe dise maschinenimmer erreichet, und sei alle male an den selben glük-lich in di erde herab geflossen *). Das erste redendebei-*) Der kenner stose sich nicht an disem ausdruke. Es istmir wol bekant, das der bliz eben so oft aus der erdehinauf,