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Kurzer begriff und nuzen der Wetterleiter bei gelegenheit derjenigen, di auf dem schlosse, und den übrigen kurfürstlichen gebäüden zu Düsseldorf errichtet worden sind
Entstehung
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5 §. Aus diſer erfaring muſten di naturforſch-er, so wi jeder andere selbst denkende mensch, not-wendiger weise auf den gedanken kommen, das, wennder himmlische stral zusammen hangendes metall vongehöriger stärke anträfe, welches vom gebäude bis indi erde, als den gemeinen behälter der elektrizität,herab lise, er seinen weg durch das selbe, one einigebeschädigung des gebäudes, nemen würde. Solcheszusammen bangende metall hat man wegen des na-türlichen begrisses, den man sich davon machte, ein-en wetterleiter genent.6 §. Ein guter wetterleiter, so wi ihn di ver-nunft gleich anfänglich bestimmet hat, mus am ob-ersten teile des gebäudes anfangen, damit ihn derbliz desto sicherer erreiche. Er mus nebst dem inwasser, oder wenigstens in feüchten boden, versenketwerden, damit er sich durch dise körper, deren ersteraus sich, der andere wegen der wasserteilchen, di erenthält, ein leiter ist (2 §), desto leichter in dererde verstreue. Einige naturforscher machen di wett-erleiter oben spiz, andere stumpf. Wesentlich sind sieinerlei. Ir unterschid besteht blos darin, das derstark strömende bliz in di lezstern immer mit einemschickenden, doch unschädlichen knalle, in di ersternmersten teils sanft, one geräusch, sich ergiset. Inlezsterem falle siht man oft, wenn es recht dunkel ist,ein bleibendes feuer auf den spizen stehen.7 §. Der erste wetterleiter wurde zu Filadelfiain Amerika, wo di wetter immer grosen schaden tat-en, im jare 1752 errichtet. Das haus blib unter sovilen andern, welche der bliz nach dem in der statttraf, vile jare lang unversehrt. Man konte nunfrei-