ausfallen kann. Indessen soll alles auf untrüglichserfarungen und grundsäze der geläütertsten weltweis-heit und natürkunde gebauet werden.2 §. Man hat seit ser langer zeit feüer aus denkörpern durch das reiben one entzündung geloket,welches man das elektrische nennet, und welches manjezt in allen gattungen der körper, welche di erde ent-hält, als ein natürliches eigentum der selben entdefethat. Gegen di hälfte dises jarhunderts hat man denbliz zu Marli la Ville in Frankreich durch künstlicheanstalten zu erst aus der luft aufgefangen, welchesjezt alle naturforscher der welt, di wetterkabinettebesizen, zum öftesten tun. Di maschinen, wodurch mansolches bewerkstelliget, heiset man blizfänger. Durchangestelte überzeügende versuche hat man gefunden,das dises himmlische feüer, und das oben genanteelektrische, sich in allem vollkommen gleichen, undbeide eins und eben das selbige wesen sein. Man hatdaher dasjenige, welches wir durch das reiben inunsern kabinetten erregen, mit rechte den künstlichen,dasjenige aber, welches di allmächtige hand desschöpfers hervor bringt, den natürlichen bliz ge-nennet. Zu allen zeiten hat man beobachtet, das ein-ige körper disem feuer einen ser leichten und unge-hinderten, andere einen beschwerlichen durchgang ge-statten. Jene nennet man deswegen leiter, disenichtleiter. Unter di leiter gehören vorzüglich allerart metalle, dann di nerven und säfte der menschenund tire, di säfte der bäume und pflanzen, endlichdas wasser samt allen flisigkeiten, fett ausgenommen.Alle übrige körper der natur, als luft, seide, harz,glas u. s. w., gehören zu den nichtleitern,25
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Kurzer begriff und nuzen der Wetterleiter bei gelegenheit derjenigen, di auf dem schlosse, und den übrigen kurfürstlichen gebäüden zu Düsseldorf errichtet worden sind
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