21911sollte, so ward ihm solches durchaus nichtacceptabel, sondern suchte vielmehr noch// das äußerste anzuwenden, sich bey dem// Erzstifthum zu manuteniren; da nun end-// lich die Westphälinger auch wider Ihn der-// massen waren aufgebracht worden, daß er11sich da ebenfals nicht mehr sicher sah, soII resolvierte er sich in dieser Noth nach Baye-„ ren zu gehen, und daselbst bey seinen An-// verwandten Hülf und Schuz zu suchen.u Gegen Pfingsten machte er sich demnach„ auf den Weeg, hatte auch schon die Stadt// Werl passieret, und sezte nun seine Reise// durch Hessen fort; hievon hatten indeß die11Domherren dem Landgrafen Henrich Nach-ri richt gegeben, so dahero in seinem Landedem Kurfürsten unterweegs von seinen Be-dienten aufpassen ließe.„Diese waren auch so glücklich daß sieRuprechten in ihre Hände bekamen, wor-„ auf ihn der Landgraf auf das alte Burg-„ schloß Blanckenstein in Oberhessen eineMeile von Marpurg bringen ließ, da er2. ganzer Jahre lang gefangen saß, undendlich von Aergerniß, und Gram den16ten July im Jahr 1480 seinen Geistaufgabe, weil sich Niemand seiner anneh-men wollte. Der Körper ward zwar nach11Bonn gebracht; es wollte ihn aber Nie-mand
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Beyträge [Beiträge] zur Neußer Kronik, welche aus ächten Urkunden und bewehrten Schriftstellern gesammelt hat Conrad Aldendorff
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219
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