2012übernehmen. Der Kayser hatte noch die Vor-sicht gebraucht, daß Karl durch die Länderder wider Ihn verbundenen ziehen möchte,um nicht sowohl seine persönliche Beleidigun-gen, als auch die dem Kayser angethane Un-bilden zu rächen. Dieser Anschlag des Kayserswar eben so unrecht nicht. Karl mochte über-winden, oder überwunden werden, Fridrichgewann allemal dabey. Im erstern Fallewar er an den Bundesgenossenen geracht;im andern Falle kam, zumal, wenn Karl blei-ben sollte, die ganze Burgundische Monarchieauf seinen Sohn Maxmilian.Alle Welt wird es alſo Fridrichen zurEhre ansezen und das Erlauchte österreichischeHaus muß es Ihm allerdings noch bis aufdiese Stunde Dank wissen, daß er die An-gelegenheiten eines fremden Staates so mei-sterhaft zum Vortheil seines eigenen Hauseseinzuleiten gewust hat. So fein auch im-mer der in der Staatskunde so bewanderteLudwig der Xlte unter der Hand den Ab-sichten Fridrichs entgegen arbeitete und diePrincessinn Maria für seinen eigenen Sohndem kayserlichen Prinzen Maxmilian wegzu-fischen dachte, so brachte gleichwohl Fridrichnach dem Ausdruck des Cuspinians durch ei-ne sonderbare Kunst die Verlobung der Prin-cessinn Maria mit seinem Sohn zustande.Dazu
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Beyträge [Beiträge] zur Neußer Kronik, welche aus ächten Urkunden und bewehrten Schriftstellern gesammelt hat Conrad Aldendorff
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