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Beyträge [Beiträge] zur Neußer Kronik, welche aus ächten Urkunden und bewehrten Schriftstellern gesammelt hat Conrad Aldendorff
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169für die Feinde ausschlugen, auf einen bal-digen Abzug derselben. Zwölf Wochen hat-ten sie sich schon mit dieser Hofnung gewey-det. Allein vergebens. Denn so ein un-biegsamer Prinz, wie Karl ware, den über-dem ein geheimer Groll wider den Kayseranfeuerte, es allen denen entgelten zu lassen,die mit demselben irgend in einer Verbin-dung standen, war viel zu hartnäckig unddünkte sich viel zu groß, als daß er ohneseine Absicht erreicht zu haben, von einer sokleinen und in seinen Augen so unbedeuten-den Stadt hätte abziehen sollen. Vielmehrsetzte er der guten Stadt ununterbrochen zu.Der Kommandant ließ daher am 14. Sep-tember zur Abwendung dieser so sichtbarenGefahr abermal eine feyrliche Proceßion an-stellen. Mit allen Glocken ward an diesemTage wieder geläutet, die bis dahin selbstan hohen Feyrtagen nicht waren angezogenworden. Wehrend dem ruheten lindeß dieFeinde von aussen nicht, sondern machtenein entsetzliches Feuer auf die Stadt, unddachten nur dahin, sie gänzlich einzuäschern.Fast jede Stunde wurden 30. feurige Ku-geln oder nach anderen 30. mit Schwefelund anderer brennbaren Materie überstriche-ne Pfeile in die Stadt geworfen. Die Fol-ge davon war die endliche Entzündung derStadt. Der Brand entstand am Rhein-und