135mittel, als sich abermals an seinen BruderFridrich zu wenden und denselben mehr alsjemals anzugehen, diesen Schimpf, der durchihn auf die ganze Familie zurück fiele, aufdas nachdrücklichste zu rächen. Fridrich dernun den Ernst sah, wollte gleiches mit glei-chem vergelten und faßte den vesteten Ent-schluß, seinen Bruder mit bewehrter Hand// in das gehörige Ansehen zu setzen. Nochim verwichenen Jahre hatte er den Kur-prinzen, den Herzogen Philip mit ei-nem Theile seiner Truppen dahin vorausgeschickt, und diesem einen Plan mitge-geben, nach welchem er die Kriegs Ope-rationen anfangen sollen. Der Prinz„ war darin glücklich und eroberte ein Schloßnach dem andern. Die erste Unterneh-mung scheinet gegen Kayserswerd gegan-gen zu seyn, welches im Heumonat des1468. Jahres wieder in den Händen des„ Erzbischofs gewesen. Gegen die Fast-4 nacht dieses Jahres den 14ten Februarfolgte ihm der Kurfürst in eigener Per-u son nach und traf eben zu der Zeit im4 Köllnischen ein, als der Erzbischof Ru-precht noch mit der Eroberung der Stadt„ Brühl beschäftiget war, welche er schon„seit Martini des abgewichenen Jahresbelagert hatte. Er half ihm darauf nochdie übrigen Städte und Schlößer theilsmit
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Beyträge [Beiträge] zur Neußer Kronik, welche aus ächten Urkunden und bewehrten Schriftstellern gesammelt hat Conrad Aldendorff
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136
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