S134bon und den Grafen von Schwarzenbergerwehlet hätten. Allein Fridrich war, wennman die Folge betracht, im Ganzen genom-men in seinen Unterhandlungen eben so we-nig glücklich, als sein Bruder Ruprecht.So lange Fridrich zugegen war, mochte essich freylich noch so ziemlich friedfertig an-lassen. Allein kaum hatte er den Rücken ge-wandt, so geriet alles wieder in Gährung,zumal da es sich Ruprecht beygehen ließe,den Glaubigern nicht nur ihre verpfändeteStücke mit Gewalt wegzunehmen, sondernnoch dazu neue und ungewöhnliche Auflagenim Lande zu machen. Das Domkapitelwollte aber davon so wenig als auch dieLandstände etwas wissen. Ausser Kollnwar auch Neuß mit den Maßnehmungendes Domkapitels und der Landstände zu-frieden, und machte, um sich den Landesverderblichen Unternehmungen des Ruprechtszuwidersetzen, mit demselben gemeinsame Sa-che, so sehr es auch gleich anfangs von derParchey des Ruprechts war. Man weiseigentlich den Grund der plötzlichen Abnei-gung der Stadt Neuß wider Ruprechtennicht mit Gewißheit anzugeben. Nur stehtzu vermuthen, daß Neuß die Gefahr, derdas ganze Land durch die Unternehmungendes Erzbischofen Ruprechts in der Folgeausgesetzet ward, eingesehen und daher dendrin⸗
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Beyträge [Beiträge] zur Neußer Kronik, welche aus ächten Urkunden und bewehrten Schriftstellern gesammelt hat Conrad Aldendorff
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134
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