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Beyträge [Beiträge] zur Neußer Kronik, welche aus ächten Urkunden und bewehrten Schriftstellern gesammelt hat Conrad Aldendorff
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118lends zum Kreutz kriechen mußten, wurdenitzt erst recht nachdrücklich heimgesucht undgezwungen dem Valentinian einen neuenund noch stärkern Tribut zu entrichten. Manliest nicht, daß eben diese Franken, welchedamals in diese Gegend eindrungen, dieStadt Neuß verwüstet hätten. Das, wasNeuß mit den anderen benachbarten Städ-ten vorzüglich gelitten hat, muß einige Jah-re nachher unter dem wüterichen Attila ge-schehen seyn, welcher mit fünfmal hunderttausend Mann ganz Deutschland überzogund es weidlich hernahm. Neuß ward abereinige Jahrhunderte hernach, ausser einigenungünstigen Schicksalen im Jahre 882. amhärtesten mitgenommen. Damals brachen dieNormänner, die eben so wüst, und wildwaren, wie die Gegend selbst, woher sie ka-men, in beträchtlichen Haufen zu Fuß undzu Pferd in Deutschland ein. An der Spitzederselben waren ihre beeden Könige Godfridund Sigfrid. Man kann es kaum glauben,was für Verwüstungen diese wilden Nor-dischen Völker in Deutschland angerichtethaben. Die meisten und blühendsten Städte,die an der Maaß und an dem Rhein la-gen, wurden von denselben verheeret. AusserKölln und Bonn verbrandten sie auch un-ser Neuß mit der dabey gelegenen Kapelle,welche die Christen im Jahr 691. zu Ehrender