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Beyträge [Beiträge] zur Neußer Kronik, welche aus ächten Urkunden und bewehrten Schriftstellern gesammelt hat Conrad Aldendorff
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89*gegangen ware, doch noch ihre auffallendeVortheile von dem Erftstrome, der derma-len unsere Ringmauren von allen Seitenumströmt. Man bilde sich aber ja nichtein, daß der Erftstrom von je her den Laufgehabt hätte, den er jetzt hat. Ehedem fielder ganze Strom aus den erhabenen Ge-birgen der Eiffel in gerader Linie auf dasDorf Grimlinghausen zu. Von daher warbey dessen Mündung ein kleiner Strand aufdie Stadt geleitet worden, welcher von Mit-tag nach Norden durch das so genannteHamfeld am Fuße des ehemaligen vor demOberthor gestandenen Klosters der RegulierHerren vorbey floße und sich oberhalb demDrusischen Castelle mit der Kruhr vereinig-te. Bis dahin, so lange nemlich der ganzeErftstrom auf Grimlinghausen fiel, lagenauf diesem Strome 3. Mühlen, worauf dieBürger, die ordentlich in gewiße Theile ab-gesondert waren, mahlen laßen mußten. (g)Ein Umstand, der für den Magistrat ebenso wohl, als für den Bürger zugleich schäd-lich und lästig war. Beede werden den Ab-stand davon itzt leicht einsehen und die Nach-welt(g) Die eine gehörte dem Kurfürsten, die andereder Frau Abtißinn zu Neuß, nemlich die sogenannte Efkes oder Esges Mähl und die drittedem Herrn von Wevelinghoden, der auch da-mals Herr von Grimlinghausen gewesen seyn solle.