51mer auflebten; ihre Schulen und Gesell-schaften besuchten; mit denselben den Acker-bau fleißiger, als zuvor betrieben und end-lich die engen Bande der Freundschaft undLiebe flochten, so kamen sie dem gesellschaft-lichen Leben um vieles näher. Auch ihreWohnungen bekamen eine andere Gestalt.Statt der hölzernen Hütten wurden nunförmliche Gebäude von Steinen aufgerichtet,davon sonst die Ubier wenig wußten. Ausserden herrlichen Pallästen, kunstreichen Was-serleitungen und Bädern, die besonders dieStadt Kölln von den Kaysern Trajan,Hadrian und Antonin aufzuweisen hatte,waren auch noch andere nach RömischenGrundrißen nicht nur in den Städten, son-dern so gar auf dem platten Lande errichteteGebäude davon redende Beweise.Die Römischen Lagern und Niederlas-sungen, die dadurch von innen ordentlichergeworden waren, bekamen auch von ausseneine neue Zierde. Die meisten davon wur-den mit ordentlichen und vesten Maurenumzogen. Ausser Kölln und Bonn wardauch das hiesige neue Lager der Römer,unser Neuß, wie oben bereits bemerkt ward,im Jahr 358. von dem Kayser Julian mitMauren umgeben. Setzen wir nun voraus,wie allerdings voraus gesetzt werden muß,D2daß
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Beyträge [Beiträge] zur Neußer Kronik, welche aus ächten Urkunden und bewehrten Schriftstellern gesammelt hat Conrad Aldendorff
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