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Beyträge [Beiträge] zur Neußer Kronik, welche aus ächten Urkunden und bewehrten Schriftstellern gesammelt hat Conrad Aldendorff
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S43erfolgte daraus eine vollkommene Vereini-gung beeder Völkerschaften, die allemälig ei-ne und die nemliche Denkungsart, Sprache,Geseze, Religion und Sitten annahmen,kurz: die zulezt ein Volk ausmachten. Vorallem, was von den Römischen Gebräuchendahier geltend gemacht ward, war die Re-ligion der alten heiduischen Römer.Zwar war die Religion der alten Rö-mer eben sowohl ein Gewebe des ungereim-testen Hirngespinnstes als die Religion deruralten deutschen Ubier. Beede, die altenRömer und die alten Ubier waren Abgöt-terer und beeder Götter waren nur Geschöpfeder Einbildungskraft. Indeß giengen dochdie Römer, die damals die höchste Stufein den guten Wissenschaften sowohl als indem guten Geschmacke erreicht hatten, nachgewißen Regeln zu Werke und unterschie-den sich wenigstens in dem äusserlichen Ce-remoniel sehr weit von den Ubiern. DieReligion der Römer hatte starken Einflußin ihre Kriegs=Verfaßung, daher kam esdaß alles bey ihnen so auffallend ware. Ih-re Götter hatten sie ordentlich in eine Classegebracht. Die berühmtesten davon, als Ju-piter, Mars, Mercurius und andere Göt-ter und Göttinnen kamen auch dahier garbald auf den Thron. Die Ehre, die sieden-