41#von. Mit den Staatssystemen der Römerkamen auch ihre Religion, ſprache Sittenund Gebräuche hiehin. Die politischen Rö-mer wußten es schon durch so trefliche An-stalten dahin einzuleiten, daß die Ausländersich nach und nach mit ihnen in allem ver-einbarten, wozu der tägliche und genaue Um-gang mit denselben wohl das Meiste mitbeygetragen haben mag. Endlich sagt Mi-chael Jgnatz Schmidt, der den gelehrtenExjesuiten und trierischen Annalisten Bro-wer wohl vor Augen gehabt haben mag,gewöhnten sich die Nachbaren von selbstendurch den genauen Umgang mit den Rö-mischen Soldaten an die Römischen Sit-ten, Gebräuche, Sprache, Geseze und Herr-schaft.„ (c) Unsere Ubier schickten sich umdesto willfähriger zu den Römischen Syste-men an, je freywilliger sie einmal den Schutzund die Freundschaft der Römer gesucht undsich noch dazu zu offenbaren Feinden ihresalten Deutschen Vaterlandes aufgeworfenhatten. Die völlige Vereinigung dieser bee-den Voͤlkerschaften kam aber erst im Jahr50-51, oder 55. nach Christi Geburt rechtzu stande. Damals schickte Agrippina, desKaysers Claudius Gemahlinn entweder ausVor-(c) M. Ignatz Schmidt Geschichte der Deutschen1. Buch.
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Beyträge [Beiträge] zur Neußer Kronik, welche aus ächten Urkunden und bewehrten Schriftstellern gesammelt hat Conrad Aldendorff
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