2Augustus den käyserlichen Thron behaupteteschickte daher seinen Tochtermann, den M.Vipsanius Agrippa dahin, die Aufruhr zustillen und die Ruhe wieder herzustellen. (a)Gerade um dieſe Zeit wurden die Ubier,die damals auf der östlichen Seite des Rheinszwischen dem Mayn und der Sieg wohn-ten und mit den benachbarten mächtigenChatten, den heutigen Hessen in andauren-den Befehdungen lebten, zum andernmalevon denselben angegriffen. Schon einigeJahre vorher hatte der oben berührte Feld-herr C. Julius Cäsar auf Anstehen der be-drückten Ubier den unruhigen Chatten be-reits das Handwerk gelegt, sich auf Kostender minder mächtigen Nachbaren zu vergröße-ren und die Ruhe zwischen beeden Völker-schaften glücklich wieder hergestellt. Alleinkaum hatte er den Rücken gewandt, sogiengen sie wieder von neuem auf die guteUbier los, die sich auch nun ihrer nicht an-ders zu erwehren wußten, als daß sie sichabermal nach fremder Hülfe umsahen undsich, um auf immerdar der so gefährlichenGäste los zu werden, an den Agrippa wand-ten, der eben damals mit einem ansehnlichenHeere an den Grenzen Galliens stand undden(2) Struvius Corpus Hist. Germ. Period. 2.
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Beyträge [Beiträge] zur Neußer Kronik, welche aus ächten Urkunden und bewehrten Schriftstellern gesammelt hat Conrad Aldendorff
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