12drusen und Segniern in seinen Besitzungenzu stören suchte, der kam auf seinen Mann,und fand, daß jeder Condrus und Segnier,wo kein regelmäßiger doch eben ein so star-ker und entschlossener Krieger war. Beson-dere Vorfälle, wodurch sich unsere Condru-sen und Segnier irgend von dieser Seiteausgezeichnet hätten, sind eben von keinembemerkt worden. Indeß nehmen sie dochals ein Theil zum Ganzen an allem dem,was der deutschen Nation überhaupt zuge-eignet wird, billigermaßen ihren Antheil,zumal, wenn es an dem ist, daß sie mitden Eburonen als Hilfsvölker der Gallierwider die Römer zu Feld zogen. Da nununsere Condrusen und Segnier Abkömm-linge der ersten Celten waren, die erst eineZeit nachher unter dem Namen Deutschender Welt näher bekannt wurden, so ist esohne Widerrede, daß sie auch gleich anfangsdie Celtische Sprache hatten, die nachher inverschiedene Mundarten übergieng, so wiedas Celtische Reich an sich selbst in verschie-dene Staaten einschmolz. Sie waren wie inder Sprache, so auch in ihren Sitten und an-deren Gebräuchen überhaupt sich gleichförmig.Cäsar, der diese Völker zwar mit Kriegüberzog, aber nicht vollends unter seine Bott-mäßigkeit brachte, ward durch die unterbro-chene Freundschaft mit dem Pompejus, wel-che
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Beyträge [Beiträge] zur Neußer Kronik, welche aus ächten Urkunden und bewehrten Schriftstellern gesammelt hat Conrad Aldendorff
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