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Wegerichblüthen : Gedichte
Entstehung
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44Bitte.Laß mich noch etwas ruhn, vergönn' der MüdenDie selige, die lang entbehrte Rast;Ich fühle mich umhaucht von tiefem Frieden,Und in der Brust schweigt jede früh're Hast.Der Erde Noth, des Staubes Druck und Schwere,Sie heben sich empor wie flücht'ger Rauch;Von allen Leiden und vergoss'nen ZährenBlieb nur ein leiser, leiser, süßer Hauch.Und nie geahnte Melodien webenMir um das Haupt den zauberreichsten Traum,Ich seh' nur Blühen, seh' nur Licht und LebenUnd Seligkeit bis in den fernsten Raum.O laß mich ruhn; es darf einmal verlangenDer Mensch ein reines, ungetrübtes Glück,Und was in solchen Stunden er empfangen,Nimmt keine Zeit, nimmt ihm kein Gott zurück.Antonie.