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Wegerichblüthen : Gedichte
Entstehung
Seite
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31An Garibaldiauf die Nachricht, daß er Juarez gebeten habe, das Leben Maximilians zu schonen.Italiens duft'ge Lorbeerhaine flüsternVon Deinem Ruhm, unsterblicher Giuseppe;Die Zeit wird Deinen Namen nie umdüstern!Nomadenführer der KirgisensteppeErzählen sich, wenn Nachts die Feuer lodern,Bei ihrem Schein vom großen Häuptling Wunder,Vor dessen Schwerdt die stärksten Feinde modern,Und der Despoten Pracht zerstäubt in Plunder.Jed' Auge ist nach Deinem Anblick lüstern;Dem Rosse selbst, Dich tragend, wachsen Schwingen,Und Heldenflammen sprühn aus seinen Nüstern,Wenn Du es schmeichlend führst zum blut'gen Ringen.Ein neuer Cid bekämpfest Du die Mohren,Die sich dem Tageslicht entgegenstemmen,Doch siegesmuthig vor Granadas ThorenWeht Deine Fahne. Zittert falsche Memmen!Du bist Prophet zugleich. Dem Glockensummen,Barbarischer Geschosse wildem Dröhnen