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Wegerichblüthen : Gedichte
Entstehung
Seite
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29In den Lüften schwirrt das Eisen,Dumpfer Schlag dröhnt durch die Stille,Aus entseeltem PriesterrumpfeSpritzet hoch des Blutes Fülle.So entging der UnverzagteDen ihm angedrohten Qualen;In den IndianerblickenSieht man Zorn und Wuth sich malen.Tief beschämt schau'n die EnttäuschtenDann zur rothen Erde nieder;Doch der alte Häuptling redetAn sie:Theure Waffenbrüder!Heut ist aller AberglaubeUns fürwahr genommen worden,Und noch gar vom allerfrömmstenPater aus dem großen Orden.