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Wegerichblüthen : Gedichte
Entstehung
Seite
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25Unterfingest dich zu brechen,Was am Taufstein du geschworen,Abgefallen von der KircheBist du, die dich neu geboren!Keck entgegnet d'rauf der Jüngling:O ihr irret euch, mein Pater,Denn seit meiner Jugend bin ichTreu geblieben Gott dem Vater.Nichts weiß ich von einem Taufstein,Priestern gab ich nie Versprechen;Jenes Kindlein, das man taufte,44Konnt' nichts schwören, konnt' nichts brechen.Unterdessen war der rotheHenker angeschlichen sachte;Folgsam ist sein Beil dem Winke:Lange leb' Urban der Achte!