10Einem Fischer in's Stammbuch.Gewalt'ger Fischersmann! Am kleinsten StrandeWarfst du dein Netz in gläubigem Vertrauen,Und doch bestrickt es — wunderbar zu schauenSchon manch' Jahrhundert alle Erdenlande.Dein Kahn schwankt immer an des Strudels Rande,Doch hängt dein Blick am Himmel, an dem blauen;Die Hand am Schwert. Nur kecklich zugehauen!Und blutig liegt des Gegners Ohr im Sande.Gedenkend dessen, was dir einst verheißen,Wollt'ſt du zu gierig Geld und Menſchen fangen;Zwar Millionen sind in's Garn gegangen,Doch mußt' die Beute selbst das Netz zerreißen.Und so sind Millionen dir entwischt,Die du bei nächt'ger Trübe hast gefischt!Sei du der Priester deiner selbst!Sei du der Priester deiner selbst,Sprich selbst mit deinem „Ebenbilde“Kannst du es nicht, so kann es, traun,Auch keiner von der Hirtengilde!Sei du der Priester deiner selbstUnd eigner Hüter deiner Seele!Im Herzen wohnt ein Richter dir,Der weiß um alle deine Fehle.
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Protestantische Vor-Schläge für die allgemeine Kirchen-Versammlung oder: Consilium abeundi concilio!
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