Auf zum Concil!Ein Herold, glänzend wie beim Waffenspiel,Ihm winken Tausende mit frohem Gruße,Der ladet ein die Menschheit zum Concil,Beredten Munds in feurigem Erguſſe.Zum Ebro geht sein Ritt, zum alten Nil,Zum Amazonen= und Lorenzoflusse,Auf allen Höhen und in allen GründenWill er das festliche Ereigniß künden.Die Bulle, die er trägt, hebt also an:„Ihr Freiheitsföhne, in der Gleichheit Brüder!Wir bieten heut' euch Ablaß von dem Bann,Der knechtend sich gelegt um eure Glieder;Des Mittelalters Nebeltraum zerrann,So wacht denn auf und singet Morgenlieder.Es zieht die einst allmächtige TiaraGrell fluchend sich zurück in die Sahara.„Da nun des Alten Trümmer sind gestürzt,So seid des neuen Glaubens uns Berather;Mit Wundern sei kein Knoten mehr geschürzt,Der Geist des Fortschritts ist uns heil'ger Vater.Ein Bischof, — wer die Nacht des Wahns verkürzt.Ja Jeder, der nach Wahrheit strebt, ein Pater;Und wer die Lüge opfert seinem Grimme,Erhält auf dem Concilium Sitz und Stimme.„Ihr fleiß'gen Forscher an des Wissens Quell,Auf eure Arbeit wir besonders zählen:Euch danken wir, daß das Jahrhundert hell,So seid erhoben denn zu Cardinälen!O kommt hervor aus der GelehrtenzellUnd strahlet Licht auch in der Narren Seelen,Die zornig schielend hinter finst'rer BrilleSich heiser schrei'n: „„Und dennoch steht sie stille
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Protestantische Vor-Schläge für die allgemeine Kirchen-Versammlung oder: Consilium abeundi concilio!
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