12Hamilkar und Hannibal.In blauen Lüften schwebt der Aar,Wo er die Riesenkreise zieht;Nach oben, wo das Licht so klar,Trägt jubelnd die Lerche ihr Morgenlied.Dort haucht Alles Freiheit und hohe Lust,Und wie nach erquickendem SchlummerErwacht dem Menschen das Herz in der Brust;Es stirbt aller kleinliche Kummer.In heller, morgenfrischer Kühle,Entrückt dem irdischen Gewühle,Empfindet die Seele das hohe WaltenDer ewigen Kraft in allen Gestalten.Und so erfüllt von des Heiligen Nähe,Denkt sie die Wahrheit mit kindlicher Treue,Im Glauben, daß Gott die Gedanken säheUnd segnend sich zeige aus himmlischer Bläue;
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