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Neue Schößlinge : Gedichte
Entstehung
Seite
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Einem Fischer in's Stammbuch.Gewalt'ger Fischersmann! Am kleinsten StrandeWarfst du dein Netz in gläubigem Vertrauen,Und doch bestrickt es wunderbar zu schauenSchon manch' Jahrhundert alle Erdenlande.Dein Kahn schwankt immer an des Strudels Rande,Doch hängt dein Blick am Himmel, an dem blauen;Die Hand am Schwerdt. Nur kecklich zugehauen!Und blutig liegt des Gegners Ohr im Sande.Gedenkend dessen, was dir einst verheißen,Wollt'st du zu gierig Geld und Menschen fangen;Zwar Millionen sind in's Garn gegangen,Doch mußt' die Beute selbst das Netz zerreißen.Und so sind Millionen dir entwischt,Die du bei nächt'ger Trübe hast gefischt!