Einem Fischer in's Stammbuch.Gewalt'ger Fischersmann! Am kleinsten StrandeWarfst du dein Netz in gläubigem Vertrauen,Und doch bestrickt es — wunderbar zu schauenSchon manch' Jahrhundert alle Erdenlande.Dein Kahn schwankt immer an des Strudels Rande,Doch hängt dein Blick am Himmel, an dem blauen;Die Hand am Schwerdt. Nur kecklich zugehauen!Und blutig liegt des Gegners Ohr im Sande.Gedenkend dessen, was dir einst verheißen,Wollt'st du zu gierig Geld und Menschen fangen;Zwar Millionen sind in's Garn gegangen,Doch mußt' die Beute selbst das Netz zerreißen.Und so sind Millionen dir entwischt,Die du bei nächt'ger Trübe hast gefischt!
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