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Eine Wanderung durch die Vorzeit unseres Vaterlandes : nur als Handschrift für Freunde
Entstehung
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69Etwa eine Stunde mitternachtwärts von Fischhausen,unmittelbar am Gestade des Meeres, wurde der FriedensboteGeorg Adalbert, von den heidnischen Preußen erschlagen.Der 23. April 997, ist der Tag seines Märtyrertodes. Da,wo er denselben erlitten hat, wurde später eine Kapelle er-litten hat, wurde später eine Kapelle erbaut, die erste Kirchein Ost=Preußen. Dieselbe war mehrere Jahrhunderte lang,eine viel besuchte Wallfahrts=Kirche, wurde aber im I.von einer Sturmfluth zerstört. Auf dem Hügel, wo sie ge-standen hat, hat eine polnische Gräfin, im Jahre 1831, eingußeisen Kreuz errichtet.Als der Wanderer, am Sonntag Morgen, den29. 10. 1865, das Adalberts=Kreuz besucht hatte,traf er in Fischhausen, für die Fahrt nach Königsbergeinen willkommenen Reisegefährten. Der erzählte ihmim Gespräch: Wir haben hier noch manche Erinnerungenaus der vorchristlichen Zeit. Dazu gehören auch dieOrtsnamen, in denenNicken vorkommt. Sand-nicken, Groß= und Klein=Hubenicken. Nicken be-deutet: kleine Höhen. Gleich wie im Lande Markund Berg:Nacken undNoken. Diese Nickenhier, liegen alle am Strande. Auf den Höhen und amMeere, mochten unsre Voreltern am liebsten begraben sein.Nicht fern von Fischhausen liegt ein alter Edelhof:Palmnicken.Palmen werden im Samlande, kleinerunde Hügel genannt, welche mit Heidekraut und grü-nem Buschwerk bewachsen sind, und das sind allzumalvorchristliche Gräber. Den deutschen Palm, den Wach-holder, und andere wintersgrüne Stauden, haben un-sere heidnischen Vorfahren stets auf ihre Todtenhügelgepflanzt. Solche Pflanzungen wurden besonders gepflegtund niemals ausgerodet. Ein Zeichen und Zeugniß: