32Belm, Dorf, im Bisthum Osnabrück.Ein Ort, der mit mehreren andern Orten in Westfalendarauf Anspruch macht: Herzog Witteking habe hier dieh. Taufe empfangen. Diese scheinbar sich widersprechendenSagen, mögen wohl darin ihre einfache Ausgleichungfinden: die dafür angegebenen verschiedenen Bäche undBorne, waren allesammt wirkliche Taufstätten, in welchennach Wittekings Vorgang nun viele Sachsen=Familien, auchmanche Edle aus des Herzogs Gefolge, und wohl zumTheil in seiner Gegenwart, getauft wurden.In der Gegend von Osnabrück, finden sich meh-rere „Hünengräber“. Zu Berghausen, am linken11Ufer der Hase, der sogenannte „Karlsstein. Inder alten Grafschaft Tecklenburg, eine halbe Stundemorgenwärts von Kappeln, in der Bauerschaft Hun-terfort, Gemeinde Wersen, auf einer waldigen Höhe,die sogenannten: „Slopsteine.“ Wer weiß darüber,Näheres mitzutheilen? Wenige Minuten mittag-wärts von diesen Slopsteinen, eine größere Zahl vonaltdeutschen Todtenhügeln. Und auf denselben, merk-würdigerweise, aus unsrer Zeit eine Begräbnißstättefür Israel.Bellingwolde, Dorf, bei Rhede in der holl. Grenzeeine Stunde von Aschendorf, an der untern Ems.Bilk, Bauerschaft, in der Gemeinde Wettringen, zwi-schen Rheine, Burg=Steinfurt und Bentheim. AuchBentheim, die Felsenburg, mit ihrer kleinen Bergstadt, hat noch mehrere Erinnerungen an die heid-nische Vorzeit. Eine Felsengruppe heißt „det Dü-wels Ohrkissen.“ Eine andere „dat steinern Götzen-kalv“ oder „dä graute Godd von Bentheim.“Buldern, Dorf bei Nottuln.
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Eine Wanderung durch die Vorzeit unseres Vaterlandes : nur als Handschrift für Freunde
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