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Eine Wanderung durch die Vorzeit unseres Vaterlandes : nur als Handschrift für Freunde
Entstehung
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31Bielefeld, Stadt, auf der Wasserscheide zwischenWeser und Rhein. An der zweifachen Quelle derLutter, dem klaren, hellen, lautern Bach, am abend-lichen Abhange des Teutoburger Waldes. Und am der alten Bergveste Sparrenberg.Der Volksmund hiesiger Gegend erzählt jetzt noch:ZuBielefeld stand ein Bild des Götzen Biel. Das haben sieaber zertrümmert, nachdem sie die Botschaft von Christoüberkommen haben.In einem Thale mitternachtwärts von Bielefeld,liegt Schildesche. Daselbst hielten, so wird erzählt,die alten freien Westfalen, unter dem freien Himmelihre Versammlungen. Während den Berathungenhingen dann wohl die Fürsten ihre Schilde, an einedort stehende mächtige Esche. Da mag mancherKrieg beschlossen worden sein.Nachdem aber die Kunde von Christo dem Friedens-Könige, schon in manches Westfalen=Herz hatte Einganggefunden, und die edelsten unter ihnen derselben frohwurden, da beschloß Herzog Witteking: im Thal der Schild-Esche, ein Friedenswerk zu pflanzen. Er gründete daselbstfür Witwen und Jungfrauen ein christliches Stift, und seineSchwester wurde die erste Vorsteherin.Beelen, Dorf, zwischen Warendorf und Rheda, ander obern Ems.Der Beilbach mündet bei Beelen in die Axel, unddiese bei Warendorf in die Ems.Vier alte christliche Stiftungen umgeben, in nicht weiterEntfernung, die Gemeinde Beelen, und bezeichnen in ihrerLage gegeneinander, und nach den vier Himmelsgegendenhin, ein regelrechtes Kreuz. Das sind die frühern Klöster:Ledda, Herzebrock, Marienfeld und Klarholz.