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Eine Wanderung durch die Vorzeit unseres Vaterlandes : nur als Handschrift für Freunde
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20Haben wir's doch als Kinder mit ehrfurchtsvollemErstaunen vernommen:Die jungen Kindlein werdenaus dem heiligen Born geholt. Mit seinemWasser auch zuerst gewaschen. Wo unsere Bornevon solchen und ähnlichen Sagen umrankt sind, daweisen sie uns in eine vorchristliche Zeit hinein.Wie alle reine Quellen, so war auch diese, mitihrem besonders klaren und köstlichen Wasser, derMutter alles Lebendigen, der Hulda oder Freia ge-widmet.Als nun nach Gottes Rath die Zeit erfüllet war, unddie frohe Botschaft von Christo auch in dieser GegendEingang fand, da wurden die ersten Bekenner Christi imheiligen Born getauft, und dadurch das vordem schonheilige Wasser, nun auch im christlichen Sinne geweiht.Darnach hat eine edle Frau des bergischen Landes, dieGräfin Catharina von Heukeshoven, dieses stille, heimelndeThal zu einer frommen Stiftung ausersehen. Nahe demheiligen Born ließ sie eine geeignete Stelle lichten undroden, und gründete hier um's Jahr 1089, die adelicheFrauen=Abtei zu Gräfrath.Der Sonnenborn, in der Wiese oberhalb dem DorfeSonnborn, auf der rechten Seite der Wupper.Gilt auch von Alters her, für einen der altenheiligen Brunnen.Der heilige Born, in einem engen Seitenthal beiWerden, an der linken Seite der Ruhr.Ludger, der Glaubensbote, gründete in der Nähe diesesBorns, auf einem von Waldbächen und der Ruhr gebil-detenWerd, die Abtei Werden. Eingeweiht im Jahre793. Und erbaute über der heiligen Quelle, eine demheiligen Clemens gewidmete kleine Kirche. Die ist erst