19Außer den angegebenen Orten, deren Name schonvon „heiligen Bornen“ redet, finden wir noch vieleWald= und Wiesen=Quellen, welche von jeher als hei-lige Wasser bekannt sind.Der heilige Brunnen, in einer Wiese im soge-nannten Chaldäerthal, an der nördlichen Seite derStadt Herborn an der Dill.Der heilige Brunnen, auf der Wiese beim Klo-ster Pützchen, gegenüber Bonn.Später nach der Stifterin des Klosters, „St. Adelheids-Brünnchen“ genannt.Der heilige Born, im Grünscheid. Das ist einHöhenzug zwischen Witzhelden und Solingen.Dieser Waldborn wurde in der christlichen Zeit,dem würdigen ersten Abt von Deutz und CölnerErzbischof Heribert zu Ehren, auch wohl „St. Heri-berts=Born“ genannt. Doch ist die „holde“ oderauch die „weiße“ Frau, von diesem ihrem alten Heim,nimmer völlig verdrängt; denn die Landleute wollensie daselbst jetzt noch zuweilen gesehen haben: einehohe, weiß verschleierte Frauengestalt, mit langge-locktem, hellem Haar.Die von Solingen herabkommen, nennen sie: „dewitte Frau“, und die von Witzhelden: „de wießeFrau“. Demnach war ihre Wohnung „im Grünscheid“.zugleich eine Sprachscheide, eine nachbarliche Gränzezwischen zwei deutschen Stämmen.Am heiligen Born, heißt die oberste Quelle derItter, in einer waldigen Thalschlucht, wenige Minutenoberhalb Gräfrath..2*
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Eine Wanderung durch die Vorzeit unseres Vaterlandes : nur als Handschrift für Freunde
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