13Der Horkenstein, eine waldige Höhe, am rechtenUfer der Ruhr bei Hattingen.Wurde von jeher als heidnische Opferstätte be-zeichnet. Früher lag auf derselben ein einzelnerFelsenblock, sichtlich ein Opferstein. „Als vor einigenJahren ein Theil des Hügels gerodet wurde, sollteder Stein durch Pulver gesprengt werden, aber errührte sich nicht. Da sollte er in die Tiefe gestürztwerden, aber er ist nicht weit hinabgerollt, sonderndurch einen Eichbaum aufgehalten, auf einer nächstenBergstufe liegen geblieben, und soll dort nun seineStelle behalten.“ So wurde kürzlich dem Wandrererzählt. Der aber verwahrt noch, aus der frühernZeit, eine kleine Handzeichnung vom Horkenstein.„Das altdeutsche Wort „Haugk“ bedeutet: Todten-hügel. Und das Wort „Heurgk“ oder „Hork“:Götterhügel.“Heber, im mündlichen Austausch.Horkenbach, Hof, in der Gemeinde Steinbüchel beiSchlebusch.Wiehagen, Hofstätte, in der Gemeinde Hükeswagen,im obern Wupperthal.„Im Wiehagen,“ im geweihten Hag, im heiligenHain. Im „Wiemen“, oder: im „Wiedenhof“ wardie Wohnung des Priesters.Und diese Bezeichnung wurde in der nachfolgenden christ-lichen Zeit, auf die Pastorat oder den Pfarrhof übertragen.Hain, alter Edelhof, am Schwarzbach und am Kettel-bach, im frühern Keldagau.War dieses Haus Hain — vordem nicht auchein Opferhain?
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Eine Wanderung durch die Vorzeit unseres Vaterlandes : nur als Handschrift für Freunde
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