11Auch die Orte „Gladbach“, Glatt= oder Glappach,althochdeutsch: glat, clat, soviel als hell, heiter,glänzend, waren vordem heilige Feuerherde.S. Dr. Ph. Heber: „Ueber die Kennzeichen der altenGaugrenzen.“ Darmstadt. 1860. S. 11.Gladbach, Dorf, am Quellenreichen Vorgebirge,zwischen Neuwied und Sain.Nahe bei diesem Gladbach, sehen wir abendwärts, heutenoch die umfangreichen Gebäude der frühern Prämonstra-tenser=Abtei Romersdorf.Gladbach, „bergisch Gladbach“ auch „Glabbach“, kleineStadt, bei Bensberg.Gladbach, Hofstätte, bei Richrath und Opladen.Gladbach, Hof, bei Homberg auf der Höhe.Derselbe gehört in die bürgerliche GemeindeHubbelrath, und in die evangelische KirchengemeindeHomberg. Liegt morgenwärts vom Dorf, in einemsanften Thal, nicht fern von der obersten Quelle derSchwarzbach.Wedeborn, Dorf, auf dem Sollinger Wald.Bei diesem geweihten oder heiligen Born sollte zuerstAberdie Zisterzienser Abtei Corvey angelegt werden.die strenge Winterkälte oben auf der Höhe, entschied dieWahl für da unten im fruchtbaren Weserthal.Hilchenbach, kleine Stadt, im ehemaligen Fürsten-thum Siegen.Hat in einer nahen Wiese einen „heiligen Born.“ Undan seinem „hilgen Bach,“ ½ Stunde abwärts, wurde im13. Jahrhundert das freiadelige Frauenstift Keppeln er-richtet.
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Eine Wanderung durch die Vorzeit unseres Vaterlandes : nur als Handschrift für Freunde
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