10und derselben Familie, über ein Jahrtausend urkund-lich nachweisen können. Dem jetzigen Teutmeyerzu Teuthof seine Voreltern, wohnten schon auf dem-selben Grund und Boden, als die Priester des Teuthier noch ihre Opfer verrichteten.Und als dann auch hier die Botschaft: von demEinen vollkommenen Opfer, verkündigt und geglaubtwurde, da sind die vorbildlichen Feuer verglommen. Kannwohl sein, daß der damalige Teutmeyer, auch sein Holzund seine Steine dazu geliefert hat, als zu Kaiser Karlsund Wittekings Zeit, hier in der Nähe, die erste christlicheKirche erbaut wurde. Siehe dort, thalaufwärts, schauter ja zwischen den grünen Bäumen hervor, der altersgraueThurm von „Heiligenkirchen.Dietkirchen, Dorf, auf einem senkrechten Felsenam rechten Ufer der Lahn.Die hiesige Kirche ist die älteste im Lahngau. In ihrerKrypta ruhen die Gebeine St. Lubenzius, einer der erstenBoten Christi im Rheinlande. Denn im Jahre 345 soller schon hierher gekommen sein.Dietz, Stadt im Lahnthal, mit einem alten Schloßauf steilem Felsen.Deutz, Stadt am Rheinufer gegenüber Köln. ImVolksmunde jetzt noch „Dütz“ oder „Duitz“. Dasalte „Castrum Tuitiense.Duisburg, Stadt, am linken Ufer der Ruhr, un-weit ihrer Mündung in den Rhein.Reden diese nicht alle vier, von Tiut's, Teut's,Tuiskon's, oder Gottes=Stätten?
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Eine Wanderung durch die Vorzeit unseres Vaterlandes : nur als Handschrift für Freunde
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