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Eine Wanderung durch die Vorzeit unseres Vaterlandes : nur als Handschrift für Freunde
Entstehung
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Godesbusch, ein früherer Wald, zwischen Gerres-heim und dem mittäglichen Abhange des Grafenberges.Urkundlich auch:Gotzbusch. Jetzt ist derselbebis auf wenig Gestrüpp gerodet, während er vor70 Jahren, noch eine Fläche von 100 Morgenbedeckte.S.Zeitschrift des bergischen Geschichtsvereins, heraus-gegeben von Dr. W. Crecelius 1871. Band 7 S. 205u. f.:Godesberg bei Düsseldorf, von Dr. W. Harleß.Busch, gilt im Bergischen nicht nur für einkleines Gebüsch, sondern auch für einen größernWald. DerBilker Busch bei Düsseldorf, warnoch vor 40 Jahren, ein schöner Hochwald vonStundenweitem Umfang..Am Fuß des Grafenberges, am Ufer der Düssel, wurdezu Anfang des vorigen Jahrhunderts, die Abtei Düssel-thal gestistet. Die Männer dieses Ordens, lebten nach derstrengen Regel des Klosters de la Trapp in Frankreich,und wurden deshalb Trappisten genannt. Nach der Auf-hebung aller Klöster, durch die französische Regierung, imAnfange dieses Jahrhunderts, wurde auch Düsselthalals Domäne verkauft. Der erste und zweite Käufer habenes wieder verkauft. Der Dritte aber hat daselbst, eine evang.Anstalt gegründet, zur Rettung verwahrloster Kinder undarmer verlassener Waisen. Unweit dem alten GottesBerge, ein viel gesegnet neues Gottes Werk.Dem ganzen hiesigen Vorgebirge entlang, sindvor und nach manche Heidengräber gefunden worden.So hat auch der Bau der neuen Ruhrthal⸗Bahn,auf der Strecke Ratingen=Düsseldorf, am Saum desAperwaldes, wieder mehrere solcher Gräber aufge-deckt. Im Lenzmond des vorigen Jahres, haben