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zu gewinnen, und den Gegenstand aus dem Rohen herauszuarbeiten,um dann die gewonnenen Resultate für die Wissenschaft fernerzu verwerthen.
Auch auf der linken Rheinseite finden sich solche Schanzennoch in grosser Anzahl vor, wie die 28 vorliegenden Grundrisseund Profile, die ich in den Kreisen Geldern, Grevenbroich, Mors,Cleve und dem angränzenden niederländischen Gebiete aufgenom-men habe, bezeugen. Abgr sowohl auf dem linken wie auf demrechten Rheinufer schwinden diese Denkmäler immer mehr, undimmer mehr Geltung gewinnen die Worte, die ich bereits vor fünfJahren öffentlich der Beherzigung empfahl:
„Wenn sich die Wissenschaft nicht beeilt, nochzur rechten Zeit mit ausdauerndem Eifer, der keineMühen undOpfer scheut, die noch erhaltenen Ueber-reste zu erforschen, so wird in schwer zu verant-wortender Weise eine Reihe der wichtigsten That-sachen für die älteste vaterländische Geschichteverloren gehn, die durch keine noch so scharfsinni-gen Com binationen mehr ersetzt werden können 1 )."
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Durch die fortgesetzten örtlichen Untersuchungen sind seit-dem eine grosse Zahl bisher unbekannter Thatsachen ermittelt undneue interessante Aufschlüsse über die Gränzwehren, Heerstrassenund Schanzen gewonnen worden, welche späteren Mittheilungenvorbehalten bleiben; das gesammte Material ist in 22 Sectionen derGeneralstabskarte niedergelegt und durch 625 Grundriss- und Profil-aufnahmen festgestellt. Möge sich die Zahl der Mitarbeiter aufdiesem für die deutsche Landesgeschichte so wichtigen Gebiete rechtbald vermehren, und der Sinn für die Erforschung und Erhaltungder historischen Denkmäler überhaupt, mögen sie der frühesten odereiner spätem Zeit angehören, immer mehr ausbreiten und bethätigen,
zur Ehre und zum Ruhme des Vaterlandes!
i) N. B. II. Folge S. 73.
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