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spätere Veränderungen bemerkbar (Bl. XV, 18) *). Ausserdem findetman noch in verschiedenen Gegenden einzelne Wallreste, die nachihrer Construction gleichfalls hierhergehören und als Uebcrrestesolcher viereckigen Verschanzungen zu betrachten sind. Ein sol-cher Wallrest von 3 M. Höbe und 2 M. oberer Breite liegt beiEhingen, im Kreise Düsseldorf; derselbe soll noch vor mehrerenJahren eine weit grössere Ausdehnung gehabt und ein Quadratvon 74 M. Seite umschlossen haben (Bl. XXIII, 31). Ein andererWallrest dieser Art findet sich auf dem Engelberge bei Elber-feld; er ist noch auf eine Strecke von .44 M. wohlerhalten und hateine Höhe von 3 M. bei 2 M. oberer Breite (Bl. IV, 19).
Vergleicht man nun diese Anlagen untereinander hinsichtlichihrer Construction, soweit sich dieselbe noch erkennen lässt, so er-gibt sich hierin eine grosse Uebereinstimmung: sie bestanden auseinem Rechteck mit abgestumpften Ecken, gebildet von einemWallemit vorliegendem Graben oder aus einem blossen Walle; innerhalbdesselben befand sich ein zweites Rechteck, gebildet aus einemWall mit vorliegendem Graben oder aus zwei Wällen abwechselndmit zwei Gräben, oder aus einem blossen Walle. Die innere Ver-schanzung hat stets eine bedeutendere Stärke als die äussere, und
i) „Die alte Burg bei Bomiefeld, welche östlich von dem Wege nach.Tahrsfeld liegt, ist ein Oblongum, dessen lange, parallel mit der Strasse laufendeSeiten 180 und die kurzen 160 Sehr, haben, und mit einem Graben umgeben.In der Mitte jeder Seite ist ein Eingang. Nicht weit von der östlichen hingenSeite befindet sich im Innern ein quadratförmiges Erdreduit, dessen Seiten ca. 40Sehr, betragen, wovon die mit den kurzen Seiten der äusseren Umwallung gleich-laufenden durch eine Mauer getrennt sind, welche den nach Jahrsfeld zu liegen-den Baum um ein Drittel abschneidet. Die Höhe des äusseren Walles ist vonder Grabensohle 12—18 F., und der Graben ist noch 6 F. tief und eben sobreit." Schmidt, Localunters. S. 81.
„Der Oberstl. Schmidt erwähnt östlich der alten von Neuwied nach Alten-kirchen führenden Strasse der Altenburg, einer viereckigen Erdumwallung, welcherechts der von Bonnefeld nach Jahrsfeld auf dem Kücken hinziehenden Strasse soauf dem sanften Südabhange liegt, dass sie den nördlichen nicht sieht. Die Lagesowohl wie das Wallprofil, welches die Brustwehr und das Banquet der neuerenFortification erkennen lassen, gestattet uns nicht, der Umwallung ein hohes Alterzu geben und auch nicht in der Erderhöhung ein Eeduit zu erkennen." v. Co-hausen, Jahrbb., 47. u. 48. H., S. 38. Es wird zu unterscheiden sein zwischenden ursprünglichen Besten und den späteren Zuthaten; zu Letzteren gehört das„Eeduit" und die Fundamentmauer, während die alte Umwallung dieselben For-men, wie alle übrigen hat.