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Ein zweiter ebenfalls noch wohlerhaltener Hügel dieser Artliegt bei Vörde *). Die dritte solcher Warten, die bereits sehrzerwühlt ist, liegt im Kirchenbusch bei Eppinghove n 2 ).Besser erhalten ist die Warte bei Düssern am Hofe Schlechten -dal 8 ). Der Warthügel beim Hause Hagen ist an den Seitenbereits stark abgegraben *). Sehr zerstört ist auch die Warte beiGruiten im Kr. Mettmann; sie hat nur noch eine Höhe von1 M. und der Graben ist 3 M. breit (Bl. XXXV, 40). Eine sie-bente Warte dieser Art findet man am Bieg eis hof im Kr.Düsseldorf; sie hat 4 M. Höhe, oben 9 M. im Durchmesser unddie Grabensohle eine Breite von 8V2 M - (Bl.XX, 24). Die achtehiehergehörige Warte liegt gleichfalls im Kr. Düsseldorf, bei demHofe Grosse Burg; sie hat eine Höhe von 4 M., die obereFläche 14 M. Breite und der umschliessende mit Wasser gefüllteGraben ist 15V2 M-. breit; sie ist im Ganzen sehr "wohl erhalten(Bl. XLII, 32).
An diese neunzehn Hügel warten, theils mit, theils ohneWall und Graben, schliesst sich eine Reihe merkwürdiger, ganzähnlicher Anlagen, die eine weitläufigere Construction, als dieschon genannten, besitzen. Dahin gehört zuerst die Verschanzungam Ickterhofe, Kr. Düsseldorf, wo man einen Warthügel von3V 2 M. Höhe und 11 M. oberer Breite sieht, der von zwei Was-sergräben von 8—10 M. Breite umschlossen ist. Von diesem Hügel22 M. entfernt, liegt ein zweiter von 2 M. Höhe und 8 M. obererBreite, der gleichfalls von einem Wassergraben von 6 M. Breite
Spur noch sichtbar ist. Man nennt diese Hügel „die Hünxer Burgwart"-. Aehn-liche findet man noch weiter aufwärts an der Lippe. Man hat darin Asche,Urnen und Knochen gefunden, so dass sie also zur Todtenbestattung gedienthaben. In denen bei Hünxe ist noch nichts gefunden worden, auch finden sichin dem Sande Spuren von Branderde. Da die ganze Gegend umher flach ist, sostellten die Römer vielleicht hier Vorposten zur Observirung des Lippeufers auf,oder sie können auch als Opferaltäre gedient haben." Fiedler, Gesch. u. Alterth.d. untern Gennaniens, S. 173. Hierzu ist zu bemerken, dass der zweite kleinereHügel vor mehren Jahren abgetragen wurde", um das Eidreich beim Kribbenbauan der Lippe zu verwenden; man fand im Innern auf der flachen Erde einedunkelgraue Urne mit Knochenresten, über welcher ringsherum der Hügel regel-mässig sich wölbte; derselbe war demnach ein Grabhügel
2) K..B. HJ. Folge, S..9, Taf.I, Fig- 13-'
3) N. B. HI. Folge, S. 10, Taf. I, Fig. lö.J) N. B. III. Folge, S. 9, 10, Tat I, Fig. 14.
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