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beim Hause Graven, im Kr. Solingen; sie ist bereits stark ab-gegraben und wird bald verschwunden sein. Ihre Höhe beträgtnoch 2 M. und die obere Fläche hat 9'/ 2 M. im Durchmesser(Bl. III, 8). Der neunte Warthügel liegt bei Nummerstein 3 M4der Chaussee von Mülheim nach Wipperfürth und heisst„die Schanz"; er ist schon grossentheils abgetragen und der Resthat noch iy 2 M. Höhe, die obere Fläche 4 l / 2 M, im Durchmesser •nach Aussage der Umwohner soll er früher 4 M. hoch gewesensein (Bl. XXXV, 39). Auch in Westphalen kommen diese Hügelvor, z. B. ein solcher bei Bocholt, der jetzt zu einer Kreuz-Station hergerichtet ist und daher den Namen Calvarienbergführt. Er hat eine Höhe von 3 M. und die obere Fläche hat8 M. im Durchmesser (Bl. II, 5). Ein anderer liegt in der Heidezwischen Stadtlohn und dem Hofe Bockwinkel; er ist 2 M. hochund 6V 2 M. breit (Bl. XXXV, 41).
Man hat diesen Hügeln zuweilen die Bestimmung untergelegt,bei Ueberschwemmungen die Bewohner der Umgegend mit ihrerHabe aufzunehmen und zu schützen. Da dieselben aber fastsämmtlich auf einem Terrain liegen , das niemals vom Wasser er-reicht werden kann, so wird von dieser Meinung schon hiernachabzusehen sein. Nur der Aufwurf zwischen Babberich und Eltenliegt im Inundatioasgebiete des Rheines; allein hier brauchtensich die Bewohner nur einige hundert Schritte nordwärts anzu-siedeln , um beim Austreten des Stromes vor dem Wasser sicherzu sein, und man muss annehmen, dass der Hügel nur in späterer Zeitdazu benutzt worden ist, das kleine Bauerhaus, das er jetzt trägt,vor Ueberschwemmung zu bewahren. Ein fernerer Umstand, derdarauf hinweist, dass diese Hügel mit einer solchen Bestimmungnichts zu schaffen haben, ist der, dass sie öfters von Wall undGraben umschlossen sind. Es liegen solcher verschanzten HügelX noch jetzt fünf im Kr. Duisburg. Dahin gehört die Hünxer Burg-wart an der Lippe, ein noch wohlerhaltener kegelförmiger Auf-wurf, der am Fusse von einem Graben umgeben ist, auf den nochein glacisartiger Aufwurf folgt ').
') „Zwischen Krudenburg und GartrOp, bei Hünie, auf der Südseite der
X Lippe, sieht man noch am Flusse zwei künstlich aufgeworfene Hügel; ein dritter
ist in früherer Zeit schon geebnet worden Der grösste der noch stehenden hat
einen Umfang von 120 Sehr, und ist von einem Graben umgeben gewesen, dessen