47nhiehin gelobt und heut also dies bekennend allhie erschienen;den 19. April 1663.18. Ein Soldat von Düsseldorf hatte sich hierhin gelobtund ist hier gewesen und hat bekannt, daß er 1½ Jahr dasFieber gehabt, aber sobald er das Gelübde gethan, gleich ge-nesen. Sein Name ist mir abgefallen, da ich ihn nit gleichnotirt. Geschehen den 29. April 1663.19. Ein Roßkamp von Uerdingen sammt seinem Weibhiehin gekommen mit einem Kind, das mit einem Aug blindgewesen, sagt, daß kein Meister ihm helfen können; sobald abersie das Gelöbd hiehin gethan, mit beiden Augen gleich gut seisehend worden. 17. Juli 1665.20. Margriet Gilsen, ihr Mann Johannes zu Büttgenbei Gilsenhof wohnhaft,21. Peter Petges von Straelen,22. Biltgen Güld in Belterdorp23. Veitgen Schuhmächers von Thale, sind vom Fieberbefreit worden.24. Teut zu Vorst, ein gebrechlich Kind, zu dieser Capellegebracht und gesund worden.25. Item sind Viele und Mancherlei von Niel, Breyell,Bracht, Feldbrücken und vielen anderen Orten vom Fieberbefreit worden; obschon Einige es angegeben, so ist es dochnit annotirt worden.26. Heinrich Jansen, Grietgen Görs seine Hausfrau,dessen Kind Anna ¾ Jahr krank gewesen, hiehin gelobt undgekommen; als sie das erste Mal aus der Capelle gekommenBesserung gefunden, in Gegenwart vieler Leut das öffentlichbekannt. Geschehn: 10. Septbr. 1662. Zeugen: Konrad Kre-mers von der Horst; Philipp Schiffers von Espendorf bei Glähn.27. Item Viele von Hülchrath hiehin Kommende habenbekannt, daß der Vogt daselbst lange Zeit das Fieber gehabt,ein Gelöbd hiehin gemacht und verrichtet und vom Fiebergleich entledigt worden, wie er auch selbst hernach bekannt hat.28. Dietrich Scholten, Sohn, the Bruinen im Stift Essen,unweit von den Viefhöfen, voll Schmerzen im ganzen Leib,
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