46ainn13. Höntges Peter zu Vischeln, Sohn Johann, 3 Jahralt, krank und lamb gewesen, fünf viertel Jahr daß nit gehenkönnen; haben anders nit gethan als das Kind an die Capellgelobt hiehin, ist darnach allgemach besser worden, biß es hie-hin gebracht. 12. Novbr. 1662. Zeugen: Kochs Nelis, EickerVeit, Weyers Hermann, Heinrich Geritz und Gielles.14. Leisbeth Schildtbergs von Gilfrath, Wittib von JannDaners, bekennt daß ihres Sohnes Wilhelm Daners Tochtervon der fallenden Sucht durch geistliche Mittel an der Capellesei geheilt worden. Septbr. 1662.15. Jan Kreiss zu Körschenbroich, fast bei der Kirchewohnend, hatte 13 Jahre die fallende Krankheit gehabt, gesundworden 1663.16. Item ein gebrechlich krankes Kind von Waldniel hie-hin gelobt und gebracht und von dem Bruch befreit worden,und die Mutter hat das Band, womit es gebunden gewesen,in die Capell an einen Balken gehangen. 19. März 1662.Wilhelm Böckers, ein Junge von 14—15 Jahren zu Vi-scheln wohnend, sonst zu St. Tönis gehörend; dieser Junge,wie die umliegenden Dörfer gar wohl wissen, ist sehr wunderbarlich gestalt gewesen; dan des Tags, dan des Nachts so starkangegriffen worden, daß 2—3 Leut ihn genugsamb niderzu-halten gehabt haben; in den Schornstein mit aller Geschwin-digkeit gestiegen, die Wänd an der Scheuer langs die hölzerneNägel wie ein Katz heraufgelaufen, die Bäum aufgestiegen mitgroßer Verwünderung und herumgeklettert; hat wol ein Jahrgedauert, viel Raths gebraucht, aber nit recht genugsamb ge-holfen, biß daß er endlich von den Stiefeltern hieher gebrachtund Gott sei Dank in kurzer Zeit wider zu seiner vorigen Ge-sundheit gelangt. 1663 den 10. Jan.Hans Heinrich von Elmpt, Jäger beim Herrn von Elmpt,von einem böß löcherigen Bein geheilt worden.17. Valentin Ahlenschläger, Bürgermeister zu Wachten-donk, Ilgen Köne, seine Frau. — Er, Valentin, das Fiebergehabt, vom h. Wasser aus der Capelle getrunken und daraufgleich gesund worden, drümb mit seinem ganzen Hausgesind
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