38ebinnen der Stadt Düsseldorf Herrn Gerhardi Vin-hoven hinterlassene Kleinodien, als nämblich güldeneKetten fort gold= und silberne Münzsorten von michNotario und Zeugen inventarisirt und verzeichnetworden wie folgt:In einem Kopfer so mit schwarz Leder überzogenbefunden, in einem kleinen Kistchen: Erstlich einegüldene Kette mit einem kaiſerlichen güldenen Gna-denpfennig, wogend ein und zwanzig Loth und einsechszehntes Theil, darab jeder Loth von einem Gold-schmidt ad 6 Reichsthlr. weniger ein halb Reichsorthästimirt worden, angesichts selbiges von schlechtem1Gold geweſen.Noch ein klein güldenes Kettchen von Dukaten-Gold, mit einem Jeruſalemitaniſchen Kreuzchen, wo-gend zwei und ein halb Loth, weniger ein zwei unddreißigst Theil, jeder Loth à 7 Rthlr.Ein Portugiſiſch Crusat, ſo fünf Aſt zu leicht ge-wesen, ad 6 Rthlr. weniger 20 Albus.Sodann mehrere portugisische, französische, deutscheund polnische Goldmünzen, zusammen über 200 Rthlr.werth; an Silbermünzen circa 40 Rthlr. und noch-mals 100 Rthlr. verschiedener Münzsorten.gez. Joh. Duickers, Notar.Die vorgenannte goldene Kette hat der Testaments-Exekutor, Freiherr von Wachtendonk zu Hülsdonk,im selben Jahre noch verkauft; wahrscheinlich, umnach Vinhoven's Willen das Geld alsbald der Schwe-ster Agatha und der Kapelle zu überweisen. Es liegtnämlich folgendes Zettelchen vor:„Anno 1674 den 18. Augusti Empfangen vonIhro Gnaden Freyherr zur Hülsdunk eine güldeneKette sambt Gnadenpfennig wiegt zusammen 21 Loth¼ 6. Theil; das Loth vor 5 ½ Rthlr. betragt sichzusammen 115 rthlr. 84 alb., welches ich davor be-Henricus Ackermann.zahlt habe.
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