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Die Kapelle 'Klein-Jerusalem' bei Neersen
Entstehung
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31ẽᴱɔnunter den Freunden in Unglück fiele und Nirgent zu bleibenhätte, soll dann ihm in meinem Hauß die Wohnung so lang,bis sich verbessern könnt, vergönnt werden.Weilen, Neuntens, mein Will und Begehr ist, daßAlles wol und ordentlich geschehe, auch noch andere Beihülfvon nöthen, so hab ich zu dem End bei diesem Kirchlein undKapellen angeordnet zwei Kirchväter oder Vorsteher der Kir-chen, als nämlich Vyn Claßen und Eicker Veiten; diese sollenMacht haben, alle Gefälle der Kapelle, als Geld, Früchte,Flachs und was mehr seye, aufzuheben oder durch solche Leuth,den sie wol trauen können, aufheben zu lassen, und darnachzu der Ehre Gottes und der Kirchen Nutz wieder auszugebenden Flachs aber, so es sein könnt, eben auch durch Vertrautezu Stülpen spinnen zu lassen, welches das beste Geld gibt:so das nicht erfindlich ist, muß alsdann der Flachs so gut wiemöglich verkauft werden. Wan darnach der Ein oder Anderekrank würde und Gefahr zum Sterben, dann soll der Gesundezu ihm kommen, auch den Inwohner des Hauses oder Einenvon der Freundschaft dazu nehmen und dann auf Geheisch desRektors einen anderen Kirchvater wählen.Zum Zehnten; wann nun hernach die Schwester Agathaablebig geworden, dann soll einer von den Freunden, welcherdas beste bequem wäre mit ehrlichen Leuten und den Pilgernumzugehen, das Haus auf die Weise, wie die Schwester esgehabt, bewohnen mit Erfüllung und Unterhaltung aller Stücke,wie oben geschrieben steht.Eilftens. Da aber von der Freundschaft Keinerzu finden wäre, welcher sich dazu bequemen könnte, als-dann sollen die Kirchväter, wovon oben zu sehen, einen An-deren außer der Freundschaft wol manirten Kerl, der Mitteldazu hat, dazu auf= und annehmen und ihm das Haus dannaus der Hand verpachten, was er über den Diensten des Hau-ses daraus jährlich geben sollte. Im Falle aber solcher ge-meldter Inwohner des Hauses das Gereidt, welches ich indem Hauß wegen der Pilger, daß sie accomodirt werden könn-ten, verlassen, auch in Pachtung nehmen wöllte, so könnte man