von Dr. Max Pettenkoi'er. 87
mit der Zimmerluft mische, und dass desshalb auch he-s.tändig eine Mischung von alter und neuer Luft den Raumverlasse.
Wenn m das Volum Zimmerlu.ft, P deren anfänglicherKohlensäuregehalt per mille, ferner a der Kohlensäuregehaltdes Volums m nach einer bestimmten Zeit, ferner q derKohlensäuregehalt der frischen Luft ist, so findet man dasVolum frischer Luft y, welches inzwischen einfliessen musste,um den Kohlensäuregehalt des Volums m von p auf a zuerniedrigen, in folgender Formel ausgedrückt:
y = 2,30258. . m . Log. ?Z±
El—Q
Log. bedeutet den tabulären Logarithmus, welcher als Dif-ferenz zweier Logarithmen gefunden wird:
Lo S- "o~^ = Lo s- (p— a ) — L °g- O—<J)
H—'U
In der folgenden Tabelle finden sich die oben mitge-theilten Versuche zusammengestellt, und es ist angegeben,wie viel auf 1000 Cubikfuss Zimmerluft zwischen 2 Beob-achtungen frische Luft sich beigemischt hat. Der Kohlen-säuregehalt der freien Luft ist stets zu 0,5 pro mille an-genommen.