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Orgagna bei seinem unter gleichem Titel berühmten Frescoge-mälde in Pisa vor, von welchem man in den Pitture ä fresco delCampo Santo disegnate da Gius. Rossi ed incite da G. t\. Lasinio(Fior. 1832) tat). 16, einen guten Kupferstich findet. Nicht min-der bekannt ist der nach Pelrarca's Idee etwa 130 Jahre spatervon Tizian gemalte und von Sylvester Pomereda in Kupfer gesto-chene Triumph des Todes, wo jedoch in Widerspruch mit derAngabe des Dichters der Tod in Gestalt eines Skeletts arscheint.
54) K. Rosenkranz , Geschichte der deutschenPoesie Im Mittelalter. S. 591 ff.
55) In minder tröstlichen, dem Tode die Uebermacht zuer-kennenden W orten findet sich dessen Identifizirung mit dem L e-ben in dem Epigramm Owens (l. HI, ep. 109) ausgesprochen:
Cor nisi enra nihil; caro nil, nisi triste cadaver;Nasci aegrotare est, vivere saepe mori.(Deutsch mit Annäherung an die Alliteration des Originals imHexameter, etwa so ;
Schmerz nur ist unser Herz, ein trauriger Leichnam der Leib nur;Krankheit ist die Geburt, Leben nur häufiger Tod.)In Bezug auf das Y r erhältniss des Todes zur Narrheit und Eitel-keit der Welt vergleiche man in P. Desrey's Bearbeitung des al-ten lat. Todtentanzes die Verse:
Qui spem ponit in nvundanis,Manifeste fatuusComprobatur. nam inanisHinc transit et vaeuus.Macabri speculum morlicinum. Ed. Goldast, p. 271.
56) S. über ihn von der Hagen's Museum der altdeutschenLiteratur, Bd. II, S. 169 ff. und Gewinns Gesch. der poet.Nationalliteratur der Deutschen, 3te Aufl. Th. II, S. 41 ff. undüber spatere poetische Bearbeitungen des Todtentanzes, insbe-sondere über seine Bedeutung unter den Mysterien oder geistli-chen Schauspielen de« Mittelalters, ib. S. 365 f.
57) Man findet diesen spanischen Todtentanz in der Colleccionde poesias Casteüanas anteriores al siglo XV por T. A. Sanchet,Madr. 1779 , t. I , p. 179 sqq. — Dass in Spanien, dem al-