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schmerzlichem Gram um den unersetzlichen Verlust des Daseins, wasman liebte. Die moderne Welt musste den Tod überwinden und diesgeschah nur dadurch, dass das Leben erkannte, -wie der Tod zu ihmgehöre 51 , es selbst aber die Macht über ihn sei; das Wegsterben desEinzelnen — und nur der Einzelne stirbt — ist daher gleichgültiger,oder vielmehr ist es totale Bedingung des geistigen Lebens geworden,ohne vornehme Resignation mit göttlicher Gelassenheit über das Nicht-sein der Einzelheit sich hinweggesetzt zu haben; wir tollen die Tod-ten ihre Todten begraben lassen und uns zum Gott der Lebendigenhalten; dies Lächeln über den Tod ist nur durch dasWissen von der Freiheit des ewigen Geistes möglich; Frei-heit und Geist, sah man ein, sind zwei Namen desselben Begriffs.Der Narr ist lediglich durch seinen Zusammenhang mit der Ideenärrisch, weil er sich zu einem abstracten Moment isolirt; er ist dasabgerissene Segment, was umsonst der Kreis zu sein sich anstrengtund damit das lächerliche Schauspiel eines resultatlosen Mühens gibt.Der Tod, der dem Menschen gegenübertritt, bringt ihm seine Thor-heit zum Bewusstspin-, weil er ihn aus der Vertiefung in seine eit-len und nichtigen Interessen aufreisst. Aber der Tod bespricht undbeschreibt die Thorheit nicht bloss, sondern das im Komischen ange-deutete Nichts, das Urtheil der Idee kommt zum Ernst der Vollziehungund der Untergang des Thoren bricht wirklich herein, indem der Todzu einem Jeden tritt und mit ihm den Reihen in das Grab hineintanzt. Der Todten tanz veranschaulicht also die Ei-telkeit der närrischen Welt und verkehrt ihre Ver-kehrung. Alle Menschen vom Papst und Kaiser an, alle Ständehindurch bis zur Amme mit dem Kinde auf dem Arme werden vomTode überrascht. Jeden stört er, Jedem kommt er noch zu früh,Jeder hat noch Aufschub nothwendig. Aber der Tod ist ein katego-risches Wesen; er ist taub, wie gegen die Wirklichheil des Vergan-genen , so gegen die Möglichkeit des Zukünftigen, und kennt denWerth der Z>eit gar nicht; er ist acht geistig eine unabweisbare Ful-guration des Ewigen und Z,eitlosen. Der einzelne Geist »»««#* immersterben können , wesshalb dem Tode die Entschuldigungen , wo seinDasein mit seinem Wesen nicht in Einheit sich zeigt, nichts gel-
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