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Hans Holbein's Initial-Buchstaben mit dem Todtentanz
Entstehung
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Annahme musste die Darstellung des Todes -als Skelett inL) eu ts eh I and um die Mitte des 12ten Jahrhundertsschon gang und gäbe sein, da im Reinardus vulpes eineknöcherne Geige (ein Pferdeschadel nämlich, der als solchedem Wolf spöttisch gereicht wird) ossea ut do?ninus Bli-cero heisst, worunter nach Grimm nichts anders als derbleiche oder bleck e n de Tod, etwa mit dem deutschenEigennamen Blidger oder Blicker, genannt seinkann 23 . Douce's Annahme, dass derbeständige" An-blick der vielen als Reliquien verehrten Schädel und Ge-beine der H e ili ge n auf jene Vorstellung geführt habe 24 ,scheint ziemlich weit hergeholt. Sollte der Tod einmalals Schreckbild erscheinen, so lag es ohnedas nahegenug, ihn durch das scheusliche, nach der Verwesungdes Leibes zuletzt übrig bleibende Knochengerüst zu ver-sinnlichen, und hiedurch, wie auch anderweit durch sym-bolische Deutung aller ihm fehlenden Theile wurdedas Bild des Knochenmannes ohne Augen, ohne Maul,ohne Ohren, ohne Nase, ohne Kleider, ohne Fleisch,ohne Herz, ohne Magen, ohne Schönheit und ohne Ge-schlecht von dem alten Hilscher 25 in seiner treuher-zigen, obzwar sehr breiten und trivialen Manier ge-nügender, als von Douce motivirt. Bei allem Grauen übri-gens , welches der Knochenmann erweckt und erwecken

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