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kocht man ihn, wie die eben angegebenen Sachen, in einemTopfe mit Wasser.
Beotwasser.
Man rbstet drei bis vier Scheiben Schwarzbrot auf glü-henden Kohlen von beiden Seiten braun, legt sie in eine Ter-rine, übergießt sie mit einem odcr zwei Quart kochenden Wassers,deckt das Gefäß zu, und läßt dies darin so lange stehen, bis eskalt ist. Dann gießt man das Wasser durch ein Haarsieb odereine reine Serviette klar ab, und trinkt es entweder so, oderauch mit Zucker gesüßt.
Mandelmilch.
Diese darf für Kranke nicht zu stark sein. Auf ein gewöhn-liches Wasserglas nehme man acht bis zehn Stück Mandeln,welche man mit Wasser rein abwascht, dann stoßt, und in einerReibesatte mit etwas Wasser fein reibt. Ist dies geschehen, sogießt man ein Glas Wasser dazu, und laßt dies durch ein Haar-sieb lausen, worauf man es nach Belieben zum Genusse süßt-
Backwerke.
Die Backwerke für Kranke müssen so gewählt werden, daßdieselben nicht aus schwere» uud butterreichen Teigen zusammen-gesetzt sind. Folgende wären am besten zu empfehlen: Orangen-knchen, Anis- oder Vanillekuchen, die kisvuils, Mandel- undBrottorte, leichte Bärmzwiebacke, Ziickcrkalatfchen, ungefüllteIZaisers u. dgl. Sachen, welche nach der Genesung znr Stär-kung zu empfehlen sind, sind im Univerfalküchenzettel angegeben.
V. Das Berliner Maaß und Gewicht inVergleich mit fremden Maaßen undGewichten.
1 Berliner Quart ist gleich 1 Würzburger Trübnichmaaß.
1 - - - - 1 Nürnberger Visirmaaß.
1 - - - - I Mainzer Weinmaaß.
1 - - - - 1 Leipziger Schenkkanne.
1 - - - - 1 Amsterdamer Pott oder Mirgel.
3 - - sind - 2 Stuttgarter Helleichmaaßen.
3 - - - - 5^ Nürnberger Schenkmaaßen.
2K - - - - 14 Nordhänser Maaßen.