Druckschrift 
Kochbuch für Haushaltungen aller Stände
Entstehung
Seite
821
Einzelbild herunterladen
 

821

und Kräutern liebst zwei bis drei Nocken ans den Suppentellergethan, und mit einer Portion weißer faulig vermischt; dieLolllis Iilano wird mit etwas Strudeln angerichtet. Die Louil-Ion nennt man am andern Tage Suppe ä la 8«nl6; die braunet!oulis wird mit den Lioüwns angerichtet, und wenn man dieübrige am andern Tage in eine Suppe s I-> lorwe verwan-deln will, so wird der in kleine Stucke geschnittene Kalbskopf,ferner Fischkneffes und Alacleiia-Weiu dazu gesetzt. Wird Neis-suppe verlangt, so legt man zwei bis drei Eßlöffel voll von demfertig gekochten Reis auf den Teller, gießt eine Portion weißerLoulis darauf, und giebt etwas Hühnerfleisch dazu. Zur Suppe» la jgiäiniere giebt man drei bis vier Eßlöffel voll von demzur Suppe ä 1'L.IIominiiIv bereit stehenden Gemüsen auf denTeller, richtet dies mit einer Portion von der Louillon elairan, und thut einige Nocken dazu. Von den tteberresten wirdnun zum folgenden Tag aus der Suppe ü Is jai-cliniere eineSuppe ü la .lulienne, welche aus der Louillon elair, der brau-nen t!oulis nnd den übrigen Gemüsen uud Suppenkräutern zu-sammengesetzt werden kann. Zu den Ilors il'oeuvre muß also,wie oben angeführt ist, Butterteig bereitet worden fein; vondiesem muß man kleine Pasteten ea vol au veal. blind abbacken,sowie auch die oben erwähnten, kleinen Kuchen nnd den (Züteankourrs, ferner einige ?Ieurons und von den Ueberbleibseln ei-nige Lsiinelons, sowie eiiuge kissvles. Die kleine Pasteten a lalioinslnv, so wie eine Lroczuizt - Masse nnd ein feines kiaZoütmele müssen vorräthig sein; mit letzterm werden, wenn man sieverlangt, die <^oyuillvs heiß angefüllt, dann mit geriebenemParmesankäse nnd etwas geriebener Semmel bestreut, mit Krebs-butter beträufelt, und mit einer im Feuer stets bereit liegendenElacirschausel oben gebräunt. Die droquets müssen vorräthigpanirt sein, und die k^itul-o muß immer heiß stehen. Zu denFischen steht das Salz-Wasser in Bereitschaft, die Fische selbstsind in Portionen-Stücke geschnitten, die Barsche aber, wennsie nicht zu groß sind, bleiben ganz; sie müssen geputzt, und mitSalz bestreut sein. Folgende Saucen müssen immer bereit sein,als eine braune Loulis-Sance, eine 8->uee dvedamelle nnd eine8i>uoe ä la llollgndaise, denn hieraus werden die oft vorkom-menden Saucen zusammengestellt. Das wird, so-bald es verlangt wird von dem Kalbsbraten abgeschnitten, undmit etwas abgeschärfter, weißer Loulis und etwas 8suee lieeks-mells vermischt, angerichtet. Zu dem Kabliau rührt man eine